Gewas: Märchen für Tobias

Mit einem blauen Turban schützt er sich gegen Sonne, Sand und Wind. Du siehst nur seine Augen. Sie sind so schwarz wie die Räume zwischen den Sternen am Himmel, wo ihr Licht nicht mehr hinkommt. Du siehst ihn nur im Profil. Er schirmt seine Augen mit der Hand, um etwas auszuspähen. Seine Haut ist gespannt wie das Fell einer Trommel und von der Sonne gegerbt wie steinaltes Leder. Er ist auf dem Weg zur Oase Gewas. Niemand weiß, wo sie liegt, denn es findet sie nur, wer sie nicht sucht.

1 Comment
  • Manfred Voita
    Posted at 15:29h, 23 Februar Antworten

    Eine Geschichte voller Geheimnisse, die uns an einen fernen Ort führt, um uns von einem noch ferneren, unerreichbaren Ort zu erzählen. Ich bin dir gern gefolgt.

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