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Der Knacks


Eglise Saint Hugues en Chartreuse, Frankreich


Warte nicht länger auf die Feile im Brot

Rette dich selbst, deinen Nachbarn in Not

Du brauchst für das Leben nicht wirklich ein Ziel

Dein Leben zu leben, das ist schon viel

Jetzt und noch nicht und schon zu spät

Das sind die drei Zeiten, die Tod uns sät

Die Risse, die Brüche, die Sollbruchstellen

Die toten Vulkane, die Lavaquellen

Die Falten, die Spuren, der Sprung im Spiegel

Das ist es, das sind sie, die zeitlosen Siegel.

Schon Goya wusste: Die Zeit malt mit

Die Farben bleichen, es löst sich der Kitt

Und Blicke erhaschen den blinden Fleck

Kannst wischen und waschen

Und geht nicht weg

4 Comments
  • silberperlen
    Posted at 10:56h, 23 August Antworten

    beeindruckende Worte, toller Rhythmus.

  • Erny
    Posted at 13:43h, 17 August Antworten

    Bonjour Helmut,
    Schönes Gedicht, „starker“ Text und die Malerei von der Eglise Saint Hugues en Chartreuse,
    Danke,
    ERNY

    • Helmut Hostnig
      Posted at 14:53h, 17 August Antworten

      Danke für Hinweis, liebe Erny. Konnte die Malereien nicht mehr verorten. Liebe Grüße nach Grenoble

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