Schmuck aus drei Jahrzehnten

Wie angekündigt fand am Samstag, den 6.11.2021, im Schauraum von Wolfgang Huber in Kißlegg die Ausstellung “Schmuck aus drei Jahrzehnten ” von Susanne Hammer statt. Trotz der covidbedingten Beschränkungen durch die 2G-Regel war die Ausstellung gut besucht.
Das Publikum wurde von der Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim, Cornelie Holzach, in einer launig gehaltenen Rede auf die Werkschau vorbereitet. In dieser ging sie auf die Geschichte des Schmucks ein und verglich die Arbeiten von Susanne Hammer mit Musikinstrumenten, die durch Material und Oberflächenbearbeitung auffallen und zeigen, wie kunstvoll und verspielt die Kettenglieder miteinander verknüpft sein können und in ihrer rhythmischen Wiederholung kanonartig das Motiv der Kette in mannigfaltiger Weise spiegeln.
Dass die Schmuckkunst von Susanne Hammer nicht nur zum Anschauen einlädt, sondern mit großer Selbstverständlichkeit getragen werden kann, bewiesen 10 Kißlegger Frauen, die von Henry M. Linder porträtiert wurden. Die Besucher:innen konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass selbst historischem Kupferblech, das bei Instandsetzungsarbeiten von Flaschner Huber nicht als Abfall entsorgt, sondern aufbewahrt worden war, durch seine kunstvolle Bearbeitung neues Leben eingehaucht und einer neuen Bestimmung zugeführt werden kann.
Wenn es die Absicht war, zu beweisen, dass eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Flaschnerei und Schmuckkunst mögich ist, dann dient diese Ausstellung dafür als ein gelungenes Beispiel.

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