Dazwischen

traumbild

Dazwischen? 

Das ist eine Brücke
Dazwischen:
Das ist ein Ort.
Er spannt einen weiten Bogen
Über die große Lücke
Dem Nichts
zwischen hier
und dem Dort

Dazwischen? 

Ist mehr als nur Leere
Dazwischen:
Das ist ein Raum
und über das Blau
dieser Meere
Aus Wasser und Himmel
kreuzt eine Fähre
Dazwischen?
Das ist nur ein Traum.

Dazwischen?

Das ist eine Weile
Dazwischen: Das ist eine Zeit
Sie hat überhaupt keine Eile
Sie geht und sie kommt,
wie Gestern und Morgen
kommen und gehen;
wie Nacht und wie Tag…
Was immer dazwischen
geschehen sein mag;
ob’s aufgehört oder angefangen.
Dazwischen ist Zeit,
Zeit, die vergangen

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1 Comment
  • Ruth Thurnher
    Posted at 11:30h, 04 April Antworten

    Das Gedicht ist schön. Es regt zum Nachdenken an..
    Die Zeit dazwischen ist sie nur die Vergangenheit aus dem Diesseits oder verschmilzt sie mit dem Jenseits? Die Zeit dazwischen sind die Gedanken an Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges? Das Gedicht lässt viel Interpretationsraum..

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