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Copacabana – La Paz

Ich verlasse Copacabana in Richtung La Paz. Wieder schaukelt mich ein Bus ueber den Altiplano hinauf auf schwindelnde Hoehen, wo nicht einmal mehr das Ichugras waechst und wieder hinunter den Ufern des Titicacasees folgend, die sich Peru und Bolivien beinahe zur Haelfte teilen. Am Estrecho de Tiquina steigen wir aus. Waehrend der Bus mit einer Faehre ueber die Seeenge gefahren wird, der den Titicaca in zwei Haelften teilt, bringt uns ein Motorboot ans andere Ufer.
Jetzt ist es nicht mehr weit. Vorbei an einer Begraebnisprozession quer durch die gletschergesaeumte Hochebene naehern wir uns El Alto, der zweitgroessten Stadt nach Santa Cruz. Hier leben die Landfluechtigen und hoffen auf einen Ausweg aus der bitteren Armut. Hier befindet sich der Flughafen und hier hat sich aber auch die Industrie angesiedelt, da in La Paz kein Platz fuer sie ist. Was fuer ein Unterschied, wenn man die Passstrasse hinunterfaehrt und die in einen Kessel eingebettete Stadt sieht, die sich krakenartig bis in die Haenge hinauf ausgebreitet hat. Belebte Avenidas mit einem Mittelstreifen Gruenflaeche, moderne Geschaefte, Cafes und Restaurants, die mit der fantasievollen Gestaltung des Eingangsbereiches auf sich aufmerksam machen.

 

Mein Bruder bewohnt ein 20 stoeckiges Gebaeude mitten im Zentrum von La Paz. vom 11. Stockwerk aus habe ich einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt.

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