La Paz – Impressionen

La Paz ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Ich kenne sie noch mit ganz wenig Hochhaeusern und die Steilhaenge waren noch nicht so dicht besiedelt wie heute. Obwohl El Alto, aber auch Santa Cruz mehr Einwohner haben, darf es als einzige fuer sich in Anspruch nehmen, eine moderne und auch an kulturellen Ereignissen reiche Grossstadt zu sein. Die Luft ist frisch, aber auf Grund der Hoehe duenn, aber es haengt keine Smogglocke ueber der Stadt wie in Lima.

Die kleine Fotogallerie – zusammengestellt aus Fotos von meinem Bruder, der hier seit wenigen Monaten lebt und arbeitet – und mir, der ich ein paar Tage herumgestreunt bin, soll die bunte Vielseitigkeit von future meets past aufzeigen und auch mir selbst Lust auf einen laengeren Aufenthalt machen, um sie besser kennen zu lernen. Sie verdient es: Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Es gibt unzaehlige Bars, Cafes, Pubs und Discotheken und ihre Besitzer scheinen untereinander darin zu wetteifern, wer seinen Gaesten das gewagteste oder ungewoehnlichste Interieur oder Entree zu bieten hat. 

Mein Bruder zeigt auf das 20 stoeckige Gebaeude. Wenn man hinzoomt, erkennt einer, der weitsichtig ist, dass ich gerade aus dem Fenster des 11. Stockwerks hinunterwinke.
Ich will aber noch hoeher hinaus und bitte den Portier, mir den Schluessel fuer die Tuer zum Dachgeschoss zu geben, damit ich von oben vielleicht den Inti Illimani, mit seinen 6.460 m der hoechste Berg Boliviens, sehen und einen Blick ueber die ganze Stadt werfen kann.

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3 Comments
  • hostnig
    Posted at 21:00h, 25 September Antworten

    Liebe Eva! Lieber Gerhard!
    Es freut mich ungemein, dass ihr „meinen Fersen folgt“ und meine Seite besucht. Das lohnt die Muehe, die ich mir bereite, den Blog, wie Gerhard meint „a jour“ zu halten. Der Upload der Fotos ist furchtbar zeitraubend, wie ihr euch denken koennt. Die Internetcafes sind oft fensterlose Bunker, in denen Jugendliche ihre ohrenbetaeubenden Spiele spielen, und ausserdem furchtbar langsam. Kaum habe ich meine Eindruecke verarbeitet, warten schon die naechsten darauf, sichtbar gemacht zu werden. Es tut gut zu wissen, dass ich das nicht nur fuer mich mache. Da wuerde mir wahrscheinlich schnell die ohnehin duenne Luft hier oben ausgehen. Ob es mir gelingen wird, auch in Chile so fleissig zu berichten, weiss ich noch nicht. Auf jeden Fall wartet dort jetzt schon ein kaum zu bewaeltigendes Programm auf mich. Bin dabei mich auf den zweiten Teil der Doku vorzubereiten. Mit diesem Vorhaben jedenfalls lerne ich besser Land und Leute kennen, als wenn ich „nur“ als Tourist unterwegs waere. Am Samstag zB. wollen mein Bruder und ich nach Tiwanaku. Dort kennt mein Bruder einen Professor, der an der einzigen andinen und deshalb aymarasprachigen Universitaet unterrichtet. Ausserdem will er mir einen Archaeologen vorstellen, der mir einen Ueberblick ueber die Felsbildkunst ganz Lateinamerikas verschaffen will. Klingt doch interessant, oder? Langsam gehen mir die Kassetten aus. Werde wohl bis Weihnachten damit beschaeftigt sein, das Material zu editieren. So falle ich jedenfalls in kein Loch.
    Da ich auch viel mit meinem elektronischen Aufnahmegeraet unterwegs bin und auch Atmos aufnehme, wird auch etwas fuers Radio abfallen.
    Bleibt meiner Seite treu und ladet auch andere ein, sie zu besuchen. Liebe Eva, kannst die Adresse ja irgendwo in der Schule anschlagen. Obs auch was fuer die Schueler ist, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls lasst mir alle ganz lieb von mir gruessen und ein Dankeschoen fuer die Kommentare.
    Helmut aus nah und fern

  • Gerhard Grabner
    Posted at 11:47h, 25 September Antworten

    Hallo Helmut,
    wie weit du weg bist – und bleibst!
    Wie schwer es ist, online teilzunehmen an den Erfahrungen eines Reisenden, der uns verlassen hat, um sich, den Südamerikanern, wem auch immer näher zu kommen. Warum sollten wir daran teilhaben können? Als Daheimgebliebene. Eingepasst in den Alltag. Via Internet. Vor einem Bildschirm 30 x 40?

    Um wieviel mehr freue ich mich, wenn du zurückkommst und wir vielleicht teilhaben können an dem, was du mitbringst an Erfahrungen, Gegenständen, Bildern, was sich uns mitteilt über deine Stimme (Radiomensch, der du bist!) und vielleicht auch über Fotos, größer als Briefmarken.

    Beeindruckend der Wille, den Blog a jour zu halten, der Wunsch, alte Orte neuerlich zu erobern und zu vergleichen und das Unbegreifliche zu verstehen, that everything changes – und vielleicht auch die Demut, die einkehrt angesichts der eigenen Größe auf einem anderen Kontinent. Das große Glück, einfach „on the road“ zu sein und am Morgen nicht zu wissen, wo man am Abend ist, aber das alles fische ich bereits aus eigenen Erinnerungen.

    Mach also weiter, wir bleiben dir auf den Fersen! Mehr aber auch nicht.

    Alles Liebe
    Gerhard

  • Eva
    Posted at 11:00h, 25 September Antworten

    Servus Helmut !
    Mit viel Interesse verfolge ich deine Reise in deinem wirklich sehr interessant verfassten
    „Reisetagebuch“.
    Reisetagebuch ist schwer untertrieben, denn die links, die angeboten werden, informieren
    ausgezeichnet und zur Abrundung des Ganzen stellst du auch noch Fotos zur Verfügung,
    die uns einen kleinen Eindruck über Land, Leute und diese grandiose Landschaft geben.
    Auch Persönliches lässt du in deine Berichte einfließen, sodass wir erahnen können, wie es dir geht.
    Dank der Errungenschaft „Internet“ bist du zwar in weiter Ferne in den sicher auch einsamsten Gegenden, doch wir sind ganz in deiner Nähe, begierig Neues von dir zu hören.
    Mit deinen tollen Berichten lässt du uns teilhaben und „mitreisen“, dafür danke ich dir, ich war ja noch nie in Südamerika.
    Ich hoffe, es kommt jetzt ein Reiseabschnitt, der nicht so anstrengend ist.
    Weiter geht’s, ich habe schon gepackt! 😉
    Liebe Grüße
    Eva

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