Über das Reisen

Reisen heißt fuer mich:

die vertrauten Koordinaten verlieren

sich vom Unerwarteten ueberraschen lassen

Vergleiche anstellen und sie verwerfen

sich Ziele stecken, um sie aufzugeben

keine Zeit mehr zum Verlieren haben

nicht urteilen, nicht richten

zu Gast sein

unbekuemmert auf der Hut sein

die Schule der Geduld besuchen

vertraut werden mit meinem Fremdsein

Ein anderer fuer 6 Milliarden andere sein

mich mit den Augen der anderen sehen

die Sinne schaerfen

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2 Comments
  • Fritz
    Posted at 09:54h, 22 September Antworten

    Lieber Helmut,nachdem Paul von mir Reisekommentare über deinen „trip“ wollte, bin ich mit einem klick in deiner südamerikanischen Welt! Wenn ich an meine 4 malige Handelsschiffreisen vom Panamakanal bis Südchile (68-70) zurück denke, bin ich in deiner jetzigen Welt.
    Leider waren es nur ca. 30 Hafen- u. Ankerplätze westlich der Andenkette, aber zusammengerechnet ein halbes Jahr.
    So bin ich jetzt bei dir im Hinterland und kann mitreisen bin virtuell mit dir travelln. Weiter so! Bin dabei wenn Zeit und Lust. Alles Gute und viel Glück von Fritz

  • Paul
    Posted at 03:46h, 20 September Antworten

    Lieber Helmut, jeden Tag schau ich hier `rein und lese Deine Berichte, bin enttäuscht, wenn nichts Neues dabei ist… Wir Zurückgebliebene kommentieren nicht. Auch jetzt mach ich das nur wiederwillig und kann all die Anderen verstehen, die einfach nur lesen, in Deine Welt eintauchen, die Bilder und Gerüche zu einer geistigen Reisebegleitung verschmelzen lassen. Auch heute werd ich wieder diese Lateinamerika-Stimmung lange nicht loswerden! Ich will Dir damit nur sagen, hör ja nicht auf mit diesem Blog nur weil wir sprachlos sind, OK?
    Alles Gute!

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