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Im Rheindelta und Alpenvorland

Die Reifen umgesteckt für den Sommer und noch einmal Schnee. Schneidend kalt, aber wunderschönes Wetter. Noch einmal hinaus ins Rheindelta, das ich erst jetzt entdecke. Eine Schande. Vom Hausberg der Bregenzer, vom Pfänder hat man bei klarem Wetter einen Dreiländer-Blick über den Bodensee.  In der   Rheinmündung sieht man künstlich aufgeschichtete Landzungen oder  Dämme, die jedes Jahr weiter in den See hineinragen.

Sie können die zunehmende Verlandung nicht verhindern, aber sollen sie verlangsamen.  Ich weiß nicht, ob es Berechnungen gibt, die voraussagen, wann es möglich sein wird, die dem Rheindelta gegenüber liegende Insel Lindau trockenen Fußes zu erreichen. Feststeht, dass das Schwäbische Meer einmal von den Sedimentgesteinen aufgeschüttet sein wird, da der Rhein jährlich 2,5  Millionen Kubikmeter in die Mündung schiebt.

Das kümmert uns  heute aber nicht.  Meine Freundin und ich freuen uns über die Vorboten des Frühlings, den ersten Blüten des Weißdorns, die Brautschleiern gleich die noch blattlosen Äste zieren. In den von Schilfrohr und Weiden gesäumten Tümpeln schnattern  Enten und Haubentaucher.  Hinter dem Damm ragen die Gipfel des Rätikon auf.  Die Grenze zur Schweiz liegt keinen Steinwurf weit. Auch das Alpenvorland eine beeindruckend schöne Landschaft, die mit einer Kamera festzuhalten herausfordert.

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