Federschwer

Dieses Gedicht von mir wurde von der Brentano Gesellschaft ausgewählt und in die Frankfurter Bibliothek aufgenommen:

federschwer

Eine tonne von träumen

vertrödelt in tagloser zeit

das rasseln von schellen

am fuß eines kindes

gewogen und wissend

wie federschwer

und windesweit

gefesselt an luft

sie schäumen auf wellen

von licht

und der farbe blau

einer lilie duft

zerstoben

zerstäubend

gewoben aus ketten und schuss

betäubend

sein sein

bis zum schluss

das kein ende sucht

das es findet

2 Comments
  • Erny
    Posted at 22:54h, 16 November Antworten

    Hallo Helmut,
    Freut mich, dass dieses Gedicht Anerkennung gefunden hat, es ist verdient, auch mir gefällt es sehr !
    Alles Liebe,
    ERNY

  • Ingmar
    Posted at 00:49h, 13 November Antworten

    Bin eben zufaellig vorbei gekommen. Gefaellt mir sehr.

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