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[youtube http://www.youtube.com/watch?v=HP-Pmhq11Ko&w=560&h=315] Gezeiten Ich habe heute das meer gesehen Nach soviel wüste und zeit Ich habe gehört, wie die winde wehn Und auch wie die möwe schreit Habe den wellen zugeschaut, Wie sie die felsen umwarben Das meer wie ein mann, das ufer die braut Wie sie sich küssten und starben Kommen und gehen wie ebbe und flut Das leben hat seine gezeiten Ich blas in die asche und blas in die glut Und schau in die endlosen weiten Ich habe heute das salz geschmeckt, Ich saß im regen der gischt Ich glaube, ich habe das leben entdeckt: Wie ein stern geht es auf, wie ein stern und erlischt Ich schloss die augen und hörte zu Dem donner der brandung, dem möwenschrei. Dem zischen und tosen, dem kukeruku, War wolke und welle, war möwe und frei.

Als gelegentlicher Mitarbeiter bei "Ö1 macht Schule" möchte ich für die ab heute kostenlos zur Verfügung gestellten und didaktisch für den Unterricht  aufbereiteten Sendungen von...

Jetzt wo länger werden meine Tage oder kürzer, weil ich länger schlafe, und ich mich mit dem Aufwachen frage, wie ich sie verbringen will, Vergangenes...

[slideshow] Vor der schönen Kulisse der Wienzeile mit den im  Jugendstil geschmückten Fassaden der Bürgerhäuser in der linken Wienzeile findet jeden Samstag Österreichs größter Flohmarkt statt....

Gedichtcollage: Da Sein, Helmut Hostnig, 2010 Download now or listen on posterous bistdunochda.mp3 (129 KB) Dasein Wenn ich da bin, kann ich nicht dort sein. Wenn ich dort bin,...

Habe an einem Literaturwettbewerb teilgenommen und mit der im Blog veröffentlichten Erzählung "Hannah" den dritten Preis gemacht. Die Gewinner des Literaturwettbewerbs „Soziale Balance“ 1. Preis Angelika...

Noch einmal zurück, bitte! Sein auf mir ruhender Blick ist wohlwollend. Trotzdem: Mir ist nicht gerade wohlig zumute, denn ich liege in einem Spitalsbett. Ich war...

Alberner Hafen. Wie kann ein Hafen albern sein? Da es ein Hauptwort ist, muss es einen anderen Ursprung haben. Natürlich: Der Name leitet sich von der Albe-Pappel, der Silber-Pappel, ab, die in dieser Gegend wuchs.  Alberner Hafen hat schon auf Grund der drei gigantischen Getreidespeicher, den eigentlichen Wahrzeichen Simmerings - schon von Weitem sichtbar und für Abrissbirnen wohl eine kaum zu bewältigende Herausforderung -,  etwas Museales wie alle stillgelegten Anlagen eines anderen Jahrhunderts, in welchem trotz Monumentalität Zweckmäßigkeit und Ästhetik noch kein Widerspruch waren.  Grasüberwachsene Schienen, die im ufersäumenden Auwald ihr jähes Ende finden, Klatschmohn, der sich in den Asphaltritzen Bahn bricht, der von den Wänden abbröckelnde Putz, das wettergegerbte Holz, die großflächigen Spinnennetze, die verwaschenen Farben: Alles kündet hier von Vergänglichkeit und könnte im Dämmerlicht als Kulisse oder Location, wie man heute im Neusprech sagen würde, für Genrefilme dienen, in welchen Angstlust oder Lustangst auf ihre Rechnung kommt. Ein anderer Film aber, eher dem Historischen und einer Wahrheit verpflichtet, die in Österreich gerne verdrängt wird, würde das Fischerdorf Albern nach dem Anschluss zeigen, in welchem tausende Zwangsarbeiter im Rahmen der 1934 ausgerufenen "Erzeugungsschlacht" und wirtschafltichen Mobilmachung nicht nur den Hafen ausbauen, sondern entlang der Donau turmhohe Silobauten aufziehen, um die "Ernährung aus eigener Scholle" bei gleichzeitiger "Erweiterung des deutschen Lebensraumes" zu ermöglichen.  Er würde zeigen, wie zuerst auf den Raddampfern der DDSG - beliebtes Beispiel für die beliebig erweiterbaren substantivischen Zusammensetzungen im Deutschunterricht - die Besserabien-Deutschen oder Donauschwaben in die Auffangslager transportiert und "heim geholt" wurden, um später - übrigens in Absprache mit der Sowjetunion - neueroberte Grenzgebiete in Polen zu besiedeln, und wenige Jahre später auf selbigen Raddampfern tausende Flüchtlinge, die sich über die Wasserstraße ins Schwarze Meer und von dort nach Palästina retten wollten. Die blaue, nein die braune Donau als Transportweg nationalsozialistischer Biopolitik, wie ein Artikel von Ortrun Veichtlbauer in "Graue Donau, Schwarzes Meer" titelt. (Übrigens ein sehr lesenswertes Buch) Genug Geschichte oder doch nicht?