Ein Spaziergang durch die Straszen von Grenoble, einer durch die Universitaeten weltoffene Stadt, die kennen zu lernen ich 1993 das Vergnuegen hatte, zeigt mir, dass  sich hier kaum etwas veraendert hat.  Mit der ersten Sonne, die auch in Frqnkreich lange auf sich warten liesz, ist das Leben auf den Straszen wieder zurueck gekehrt. Man sitzt mit Freunden in den zahllosen Cafes auf der Strasze in verkehrsberuhigten Zonen oder geht - falls man Kinder hat - in den Parc de Jardin, in welchem uralte Platanen Schatten spenden. [slideshow] Grenoble liegt eingebettet zwischen den Gebirgsstoecken der Chartreuse und dem Vercors,  in die sich L'Isere eingegraben hat.  Die landschaftlich reizvolle, aber auch strategisch guenstige Lage hat schon die Roemer angelockt, die am Ufer der Isere ihr Lager aufgeschlagen hatten.  Grenoble spielte waehrend der franzoesischen Revolution eine Vorreiterrolle und war mit seiner Umgebung das Zentrum des Widerstands im Zweiten Weltkrieg.

Lange habe ich dieses Vorhaben hinausgeschoben, eine Reise in die Vergangenheit anzutreten und die Menschen aufzusuchen, von denen ich nur hoffen konnte, dass sie über all die vielen Jahre, in denen ich mit ihnen kaum oder keinen Kontakt mehr hatte, meine Freunde geblieben sind. [slideshow] Gibt es Schoeneres als ein Reisen von einem Freund zum naechsten, in Gespraechen Erinnerungen aufzufrischen, Bruecken zu schlagen von Damals ins Heute, und die Luft zu schnuppern, in welcher sie leben? 17 Jahre sind ins Land gegangen, seit ich - fuer die Dauer eines Jahres freigestellt von der Schule - in Grenoble war. Auf dem Weg dorthin - die Autobahnen meidend - fand ich Unterkunft und herzliche Aufnahme in Zuerich, Montricher (frz. Schweiz) und Chamonix.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Zd8OZ4wcUdA&border=1&color1=0xb1b1b1&color2=0xd0d0d0&hl=de_DE&feature=player_embedded&fs=1] Zimmer wie Uhren voll mit dem Sand der trinkt Zeit du starrst auf die Wand auf die Schatten und Sonne ein Fenster malen und schaust in verlorene Kindheit hinaus du hörst...